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Ellenberg

www.ellenberg.de

Geschichte und Gegenwart

Ellenberg wurde im Rahmen der intensiven Rodungs- und Siedlungstätigkeit des Klosters Ellwangen gegründet. Name und Lage sprechen für eine Entstehung des Ortes nach dem 8. Jahrhundert. Der Ort bestand schon lange, als er in einer Urkunde aus dem Jahre 1300 als Elemberg erstmals schriftlich erwähnt wurde. Auch bei der Deutung des Namens ist vom Namen Ellwangen auszugehen. Ellenberg war die zu Ellwangen gehörende Siedlung auf dem Berg.

Die Einwohnerzahl ist in der letzten Jahrhunderthälfte deutlich angestiegen. Zählte die Gemeinde 1939 noch 1.064 Einwohner, so sind es augenblicklich ca. 1700 Einwohner. Dieser zahlenmäßige Anstieg der Bevölkerung und der wachsende Wille zum Bauen machten die Erschließung neuer Baugebiete in Ellenberg und Breitenbach und eines kleinen Gewerbegebiets notwendig. Als um 1970 eine Gemeinde- und Verwaltungsreform plante, benachbarte Gemeinden zu größeren Einheiten zusammenzuschließen, hat Ellenberg seine Selbstständigkeit bewahrt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich hier wie anderswo in der Landwirtschaft ein großer Wandel vollzogen, begleitet in den letzten Jahren durch das erfolgreiche Flurneuordnungsverfahren Ellenberg. Dieses Flurneuordnungsverfahren war gekennzeichnet durch eine besonders gelungene Gesamtlösung, die neben der Verbesserung der landwirtschaftlichen Strukturen im Einklang mit der Natur insbesondere zu einer Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur führte und damit zu einer positiven Gemeindeentwicklung.

Die 1987 fertig gestellte Autobahn A 7 Ulm – Würzburg führt auch über die Ellenberger Markung und bringt Vorteile für die Verkehrssituation Ellenbergs. Weitere Verbesserungen konnten in den letzten Jahren durch den Ausbau der Landesstraße L 2220 incl. eines Radweges und dem Ausbau der Kreisstraße K 3215 erreicht werden.

Die in den Jahren 1998/2000 gebaute „Elchhalle“ ist als Mehrzweckhalle für die gesamte Bevölkerung wie für die zahlreichen Vereine von großem Nutzen.

Die Lage in der wald- und seenreichen Landschaft mit ihren markierten Wanderwegen und Rastplätzen bietet vielen Urlaubern abwechslungsreiche Erholungsmöglichkeiten. Durch die inzwischen 5 Campingplätze am Häsle und Haselbach wurde der Fremdenverkehr ein wichtiger Faktor für die Gemeinde.

Die Gemeinde wird weiterhin bestrebt sein, sich in reizvoller und intakter Landschaft zielstrebig weiterzuentwickeln, auch wenn dies bei der angespannten allgemeinen Finanzlage nicht so schnell wie gewünscht vor sich gehen wird.

Weitere Literatur über die Gemeinde Ellenberg
H. Pfeifer, Ellenberg im Wandel der Zeit, 1991, Verkaufspreis 10,00 €
H. Pfeifer, 700 Jahre Ellenberg, 2000, Verkaufspreis 25,00 €
- erhältlich im Rathaus –

Zahlen, Daten, Fakten
Geographische Lage: 520 - 579 m NN
Einwohnerzahl: ca. 1.730
Gemarkungsgröße: 3.016 ha davon ca. 60 % Wald

Ortsteile:

  • Althueb
  • Bautzenhof
  • Birnhäusle
  • Breitenbach
  • Dietlesmühle
  • Eiberger Sägmühle
  • Eiberg
  • Ellenberg
  • Georgenstadt
  • Gerhof
  • Häsle
  • Haselbach
  • Hintersteinbach
  • Kraßbronn
  • Muckental
  • Neuhueb
  • Rothof
  • Schmalenbach
  • Schweizerhof
  • Ziegelhütte
  • Zwiebelhof
  • außerdem 5 Campingplätze

Sehenswertes - Wissenswertes

  • Katholische Pfarrkirche „zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Ellenberg
  • Sebastianskapelle in Breitenbach
  • Europäische Wasserscheide Donau / Rhein 576,55 m über NN
  • Wasserturm (150 cbm Fassungsvermögen / 29 m hoch)
  • Badeseen: Haselbach, Häsle
  • Windkraftanlage
  • Längste Bank der Welt mit Waldlehrpfad am Radweg „Grüner Pfad“
  • öffentliche Grillstellen