Magisches Dreieck - Crailsheim | Dinkelsbhl | Ellwangen

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Sep
11
Seniorenkino
11.09.2019 um 14:30 Uhr
Veranstalter: Stadtseniorenrat Crailsheim
Ort: Cinecity, Worthingtonstraße 10 - 12, 74564 Crailsheim

"Trautmann"
Ab 14:30 Uhr gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Gebäck im Café Cappuccino, Beginn des Films um 15:30 Uhr

Jeden 2. Mittwoch im Monat findet das Seniorenkino mit gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Gebäck zu Beginn des Films statt.

Als nur vier Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs Manchester City den deutschen Torwart Bernd Trautmann unter Vertrag nahm, machten die Fans dem Verein die Hölle heiß. Den "Feind" wollte keiner im Team haben. Ein Historiendrama von Marcus H. Rosenmüller erzählt, wie der deutsche Keeper es schließlich schaffte, zum Idol der englischen Fußballfans zu werden.

Eintrittspreis: 7 €, für Mitglieder SSR 6 €

Sep
11
"Auf dem Weg zur Landesgartenschau"
11.09.2019 um 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim
Ort: Treffpunkt Stadtmuseum, Spitalstraße 2, 74564 Crailsheim

Führungen zu den Laga-Entwicklungsflächen

Die Planungen und die Bewerbungsvorbereitungen für eine Landesgartenschau, kurz Laga, in Crailsheim laufen auf Hochtouren. Um den Planungsstand anschaulich zu machen und die Lust auf das Ereignis zu wecken, führen sechs öffentliche Touren auf das potentielle Laga-Gelände.

Sep
12
Wolfram Hahn - Mein Crailsheim
12.09.2019 bis 13.09.2019 um 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadtmuseum im Spital Crailsheim
Ort: Stadtmuseum im Spital, Spitalstraße 2, 74564 Crailsheim

Fotografien 2017- 2019
„Mein Crailsheim“ zeigt eine aus aktuellen und historischen Fotografien sowie Zeitungsartikeln zusammengestellte Arbeit des Berliner Fotografen Wolfram Hahn. Die Fotoserie entstand seit 2017 durch die Beschäftigung mit der Burgbergstraße, dem ehemaligen Fliegerhorst Crailsheim.

Der in Crailsheim aufgewachsene Künstler porträtiert das dort entstandene Wohn- und Lebensumfeld. Er richtet seinen Blick sowohl auf die teils sanierten, 1936 entstandenen Kasernen als auch auf die stark fluktuierende Einwohnerschaft. Diese setzt sich neben alteingesessenen Rentner*innen und Familien vorwiegend aus sozial benachteiligten Gruppen – Abhängigen, Obdachlosen sowie Geflüchteten – zusammen.

Das besondere Augenmerk des Fotografen liegt dabei auf der Situation von Geflüchteten in ihrer neuen Umgebung und deren Umgang mit der neuen Heimat in Anbetracht des oft nur temporären Verbleibs an diesem Ort. Wolfram Hahn vermischt seine Fotografien mit historischen schwarz-weiß Aufnahmen aus der Zeit der Nutzung des Geländes als Fliegerhorst der Wehrmacht und privaten Bilddokumenten alteingesessener, ehemals geflüchteter Bewohner*innen der Burgbergstraße. Es entsteht ein Bild der Siedlung, welches über die Zeit hinaus einen Ort des Übergangs zeigt. Ein Resonanzraum wird eröffnet, in dem Flucht und Migration zwar immer wieder spezifisch begründet sind, jedoch auch als zeitloses Phänomen erkennbar werden.

Die Fotografien des Orts und der Menschen mischen sich mit alten und neuen Zeitungsartikeln, die jeweils auf politisch begründete Migrationswellen in der bundesdeutschen Geschichte eingehen. Doch gleich, ob sie sich auf die Heimatvertriebenen und Aussiedler nach dem II. Weltkrieg, auf Zuwanderer aus der ehemaligen DDR sowie die Minderheitenwanderungen aus Südosteuropa ab 1989/90 oder auf die 2014 einsetzende, sogenannte „Flüchtlingskrise“ beziehen, es herrscht trotz der zeitlichen Distanz ein verblüffend ähnlicher Grundtenor, der die verschiedenen Zeitebenen in Wort (und Bild) miteinander verknüpft und im gleichen unterkühlten Licht erscheinen lässt.

Wolfram Hahn, dessen Familie selbst eine deutsch-deutsche Fluchtgeschichte hat und der in Crailsheim aufgewachsen ist, erschafft mit „Mein Crailsheim“ ein äußerst lebendiges, doch auch bemerkenswert zeitloses Porträt der Burgbergstraße, welches „die Zeit nicht anhält, sondern in ihrem Vergehen begleitet.“ (Agnès Varda)

Wolfram Hahn, geboren 1979 in Crailsheim, lebt und arbeitet als Fotograf in Berlin. Er studierte Fotografie an der Fachhochschule Potsdam und an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bekannt geworden ist Hahn durch seine eindrücklichen Porträtserien wie: Ein entzaubertes Kinderzimmer (2006), Into the Light (2009-11) oder Draussen (2014-15), die in intensiver und oft langwieriger Auseinandersetzung mit den jeweiligen Sujets entstanden sind.

Seine Arbeiten sind international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt worden, u.a. in Washington, Wellington, Teheran, Mexico City, Venedig, Wien und Berlin. Hahn veröffentlichte mehrere Publikationen, erhielt zahlreiche Stipendien und war nominiert für diverse Preise, u.a. für das Unicef Foto des Jahres (2007), den World Press Photo Award (2011) oder den Deutschen Fotobuchpreis (2017).

Stadtmuseum im Spital Crailsheim

Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim, Tel. 07951/4033720,

www.museum-crailsheim.de

Öffnungszeiten

Mi 9.00 - 19.00, Sa 14.00 - 18.00, So- und Feiertag 11.00 - 18.00 Uhr

Sep
12
Schreibwerkstatt mit Beate Rothmaier
12.09.2019 um 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Kultur-, Presse- und Touristikamt
Ort: Palais Adelmann, Gartensaal

DIE VORBEREITUNG DES ROMANS
 
Einen Roman schreiben, das wäre was! Sie haben eine Idee, einen Stoff, eine Geschichte, die Ihnen im Kopf rumgeht; doch wie anfangen?
 
In dieser intensiven Schreibwerkstatt erfahren Sie von der Romanautorin Beate Rothmaier, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, um mit der Arbeit an einem Roman zu beginnen, was muss ich wissen, was recherchiert haben, und vor allem: wie viel muss offen bleiben, um der Imagination und der Geschichte den nötigen Spielraum zu lassen sich zu entwickeln? Und wie kann ich verhindern, dass ich den Faden verliere oder steckenbleibe?
 
In der Werkstatt finden wir Antworten und nehmen uns Zeit, die einzelnen Romanideen zu besprechen, sie weiterzuentwickeln und ihre Stärken herauszuarbeiten, so dass Sie anschließend für sich zuhause weiterschreiben können.
 
Mitbringen: Schreibzeug und, falls bereits vorhanden, Ihre Romanidee auf maximal einer A4-Seite. Außerdem die Bereitschaft, zwischen den Kursterminen selbstständig am Projekt weiterzuarbeiten.
 
Beate Rothmaier hat drei Romane und zahlreiche kürzere Prosatexte und Erzählungen veröffentlicht. Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg, Werkjahr der Stadt Zürich, Werkstipendien der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 2015 Writer-in-Residence in London, 2016 im Deutschen Haus in New York. Weitere Informationen. www.beaterothmaier.net
 
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 40 Euro für 3 Kursabende à 2 Stunden ist vorab bei der Tourist-Information, Tel.: 07961/84303, tourist@ellwangen.de zu entrichten. Der Kurs findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen statt und ist für maximal 10 Personen ausgelegt.

Sep
13
Wolfram Hahn - Mein Crailsheim
13.09.2019 bis 14.09.2019 um 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadtmuseum im Spital Crailsheim
Ort: Stadtmuseum im Spital, Spitalstraße 2, 74564 Crailsheim

Fotografien 2017- 2019
„Mein Crailsheim“ zeigt eine aus aktuellen und historischen Fotografien sowie Zeitungsartikeln zusammengestellte Arbeit des Berliner Fotografen Wolfram Hahn. Die Fotoserie entstand seit 2017 durch die Beschäftigung mit der Burgbergstraße, dem ehemaligen Fliegerhorst Crailsheim.

Der in Crailsheim aufgewachsene Künstler porträtiert das dort entstandene Wohn- und Lebensumfeld. Er richtet seinen Blick sowohl auf die teils sanierten, 1936 entstandenen Kasernen als auch auf die stark fluktuierende Einwohnerschaft. Diese setzt sich neben alteingesessenen Rentner*innen und Familien vorwiegend aus sozial benachteiligten Gruppen – Abhängigen, Obdachlosen sowie Geflüchteten – zusammen.

Das besondere Augenmerk des Fotografen liegt dabei auf der Situation von Geflüchteten in ihrer neuen Umgebung und deren Umgang mit der neuen Heimat in Anbetracht des oft nur temporären Verbleibs an diesem Ort. Wolfram Hahn vermischt seine Fotografien mit historischen schwarz-weiß Aufnahmen aus der Zeit der Nutzung des Geländes als Fliegerhorst der Wehrmacht und privaten Bilddokumenten alteingesessener, ehemals geflüchteter Bewohner*innen der Burgbergstraße. Es entsteht ein Bild der Siedlung, welches über die Zeit hinaus einen Ort des Übergangs zeigt. Ein Resonanzraum wird eröffnet, in dem Flucht und Migration zwar immer wieder spezifisch begründet sind, jedoch auch als zeitloses Phänomen erkennbar werden.

Die Fotografien des Orts und der Menschen mischen sich mit alten und neuen Zeitungsartikeln, die jeweils auf politisch begründete Migrationswellen in der bundesdeutschen Geschichte eingehen. Doch gleich, ob sie sich auf die Heimatvertriebenen und Aussiedler nach dem II. Weltkrieg, auf Zuwanderer aus der ehemaligen DDR sowie die Minderheitenwanderungen aus Südosteuropa ab 1989/90 oder auf die 2014 einsetzende, sogenannte „Flüchtlingskrise“ beziehen, es herrscht trotz der zeitlichen Distanz ein verblüffend ähnlicher Grundtenor, der die verschiedenen Zeitebenen in Wort (und Bild) miteinander verknüpft und im gleichen unterkühlten Licht erscheinen lässt.

Wolfram Hahn, dessen Familie selbst eine deutsch-deutsche Fluchtgeschichte hat und der in Crailsheim aufgewachsen ist, erschafft mit „Mein Crailsheim“ ein äußerst lebendiges, doch auch bemerkenswert zeitloses Porträt der Burgbergstraße, welches „die Zeit nicht anhält, sondern in ihrem Vergehen begleitet.“ (Agnès Varda)

Wolfram Hahn, geboren 1979 in Crailsheim, lebt und arbeitet als Fotograf in Berlin. Er studierte Fotografie an der Fachhochschule Potsdam und an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bekannt geworden ist Hahn durch seine eindrücklichen Porträtserien wie: Ein entzaubertes Kinderzimmer (2006), Into the Light (2009-11) oder Draussen (2014-15), die in intensiver und oft langwieriger Auseinandersetzung mit den jeweiligen Sujets entstanden sind.

Seine Arbeiten sind international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt worden, u.a. in Washington, Wellington, Teheran, Mexico City, Venedig, Wien und Berlin. Hahn veröffentlichte mehrere Publikationen, erhielt zahlreiche Stipendien und war nominiert für diverse Preise, u.a. für das Unicef Foto des Jahres (2007), den World Press Photo Award (2011) oder den Deutschen Fotobuchpreis (2017).

Stadtmuseum im Spital Crailsheim

Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim, Tel. 07951/4033720,

www.museum-crailsheim.de

Öffnungszeiten

Mi 9.00 - 19.00, Sa 14.00 - 18.00, So- und Feiertag 11.00 - 18.00 Uhr

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